Nordic Breakfast

IHK Nord „Nordic Breakfast“ in Brüssel

3. IHK Nord “Nordic Breakfast” in Brüssel

Am 21. November führen wir unser norddeutsches Netzwerktreffen in Brüssel fort und freuen uns bei einem typisch norddeutschen Frühstück auf den gemeinsamen Austausch über aktuelle norddeutsche Themen.
Die neue Europäische Kommission soll am 1. Dezember 2019 ihre Arbeit aufnehmen. Unter dem Motto „Eine Union, die mehr erreichen will“ hat die künftige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die politischen Leitlinien für die Europäische Kommission 2019 – 2024 vorgestellt.
Diesen aktuellen Anlass möchten wir nutzen, um gemeinsam mit Ihnen über die wichtigsten Schwerpunkte der künftigen Europäischen Kommission aus norddeutscher Perspektive zu diskutieren.
Hierzu werden wir die Chancen und Herausforderungen aus Sicht der IHK Nord vorstellen und freuen uns auf einen Impulsbeitrag von Herrn Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, über die Erwartungen an die künftige Europäische Kommission in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Kohäsionspolitik.
Weitere Informationen zum nächsten “Nordic Breakfast” entnehmen Sie bitte der Einladung. Wenn Sie am Nordic Breakfast teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an.

2. IHK Nord “Nordic Breakfast” in Brüssel

„Spotlight Europa – norddeutsche Perspektive auf die Legislaturperiode 2019 – 2024“

Am Dienstag, den 09. Juli 2019 fand das zweite IHK Nord „Nordic Breakfast“ in Brüssel in den Räumlichkeiten der Gemeinsamen Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg und des Landes Schleswig-Holstein bei der Europäischen Union (Hanse-Office) statt.
Das neue Veranstaltungsformat der IHK Nord in Brüssel hat das Ziel, ein norddeutsches Netzwerktreffen zu etablieren und einen stetigen Austausch über norddeutsche Themen zu fördern.

Das zweite „Nordic Breakfast“ fand unter dem Motto „Spotlight Europa – norddeutsche Perspektive auf die Legislaturperiode 2019 – 2024“ statt.
Dr. Malte Heyne, Geschäftsführer der IHK Nord, sowie Dr. Claus Müller, Leiter des Hanse-Office für Hamburg, und Thorsten Augustin, Leiter des Hanse-Office für Schleswig-Holstein, begrüßten die Teilnehmer des norddeutschen Netzwerkfrühstücks.
Zu Beginn der Veranstaltung gaben die beiden Leiter des Hanse-Office einen Überblick über die wichtigsten Themen für Hamburg und Schleswig-Holstein für die kommende Legislaturperiode 2019 – 2024. Herr Augustin stellte kompakt die europapolitischen Schwerpunkte der schleswig-holsteinischen Landesregierung vor, die im Bekenntnis zum europäischen Einigungsprozess für eine demokratischere, sozialere und bürgernähere Union eintritt. Dabei zeigte er u. a. die Erwartungen an den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen 2021 – 2027 ebenso auf wie die Unterstützung der klima- und energiepolitischen Ziele der Europäischen Union oder die Bedeutung der grenzüberschreitenden deutsch-dänischen Zusammenarbeit und der Minderheitenpolitik für Schleswig-Holstein.
Dr. Claus Müller, Leiter des Hanse-Office für Hamburg, betonte die Wichtigkeit des Außenhandels für die Hansestadt als Wirtschaftsstandort und die daraus resultierende Unterstützung der EU-Kommission bei ihrem Einsatz für ein globales regelbasiertes und multilaterales Handelssystem. Für die Hafen- und Handelsmetropole sei darüber hinaus eine leistungsstarke Verkehrsanbindung unerläßlich, weshalb der Ausbau des europäischen Verkehrsnetzes für Hamburg als Knotenpunkt des Kernnetzes von entscheidender Bedeutung sei. Abschließend erläuterte Dr. Müller den Zusammenhang des starken Fokus‘ der Hansestadt auf Wissenschaft, Forschung, Innovation und Digitalisierung mit den entsprechenden Initiativen der EU, nicht zuletzt auch dem Mehrjährigen Finanzrahmen.
Im Anschluss daran gab Frau Patricia Schlimbach, Referentin der IHK Nord, einen kurzen Rückblick auf die Europawahl 2019 aus norddeutscher Sicht und informierte über die europapolitischen Forderungen der IHK Nord.
Dr. Malte Heyne, Geschäftsführer der IHK Nord, moderierte die anschließende Diskussionsrunde, an der sich die insgesamt sechs anwesenden MdEP rege beteiligten. Gemeinsam mit den Teilnehmern aller Landesvertretungen der norddeutschen Bundesländer in Brüssel diskutierten sie bei einem norddeutschen Frühstück über zentrale Themen für die kommende Legislaturperiode - darunter die Evaluation der Wasserrahmenrichtlinie, der nächste mehrjährige Finanzrahmen 2021 – 2027 sowie die Digitalisierung.
Alle Teilnehmer betonten die Wichtigkeit des Wassers für Norddeutschland. „Es geht darum, nicht immer mit einer Sichtweise auf das Wasser zu gucken, sondern aus mehreren Blickwinkeln“, sagte Jan-Christoph Oetjen, MdEP für Niedersachsen.
Ebenfalls diskutiert wurde über den mehrjährigen Finanzrahmen 2021 bis 2027. Niclas Herbst, MdEP für Schleswig-Holstein, betonte, dass er in seiner Funktion als Mitglied des Haushaltsausschusses des Parlaments vor allem „an den Stellschrauben für den Norden drehen“ möchte.
Darüber hinaus wurde auch die Rolle der Digitalisierung für den Tourismus in Norddeutschland thematisiert. Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz ist auch an den norddeutschen Urlaubsorten ein wichtiger Faktor.
Zum Schluss bedankte sich Lena Düpont, MdEP für Niedersachsen, für die gelungene Veranstaltung und die gute Gelegenheit zum Networking. Es sei ihr besonders wichtig, bei Veranstaltungen wie dieser mit den norddeutschen Partnern in Kontakt zu bleiben. Auch Delara Burkhardt, MdEP für Schleswig-Holstein, freut sich auf den norddeutschen Austausch und die kommende Zusammenarbeit.

1. IHK Nord “Nordic Breakfast” in Brüssel