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ZIELE FÜR DEN NORDEN

Ziele

Die IHK Nord hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Interessenvertretung der norddeutschen Wirtschaft zu intensivieren und ihr auf Bundes- und internationaler Ebene größeres Gewicht zu verleihen. Als zentrale Ziele verfolgt die IHK-Nord:

  • Die Bündelung der Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft Norddeutschlands gegenüber der Konferenz der Regierungschefs, kurz "Konferenz Norddeutschland" und der "Küsten-Wirtschafts- und Verkehrsminister-Konferenz" der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Hier geht es im wesentlichen um Ländergrenzen übergreifende Themen, etwa aus den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Tourismus. Wichtig ist dabei nicht nur die Formulierung und Vertretung gemeinsamer Positionen, sondern auch der Versuch, auf politischer Ebene Ländergrenzen übergreifend zu mehr Gemeinsamkeit zu kommen, um spezifisch norddeutsche Interessen auch auf dieser Schiene in Berlin und Brüssel intensiver und erfolgreicher zu vertreten und durchzusetzen.
  • Die Bündelung der Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft gegenüber der Bundesregierung und der Europäischen Kommission, soweit spezifisch norddeutsche Themen berührt werden. Auch hier gilt es im politischen Raum die Formulierung und Vertretung einer einheitlichen, wirtschaftsnahen Position Norddeutschlands zu unterstützen. Eine abgestimmte Politik der norddeutschen Länder wäre auch hier hilfreich und wünschenswert.
  • Die gegenseitige Abstimmung der Positionen der IHK-Vertreter der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Rahmen der Beschlussgremien des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Hier gilt es spezifisch norddeutsche Positionen verstärkt in die Entscheidungsfindung innerhalb der IHK-Organisation einfließen zu lassen und auf Bundesebene ein Gegenwicht zu anderen Regionen Deutschlands aufzubauen. 
  • Die permanente Weiterentwicklung der Leistungen und Angebote, die die beteiligten Industrie- und Handelskammern ihren Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellen. Durch eine signifikant intensivierte Zusammenarbeit auf allen Ebenen sollen maßgebliche Synergieeffekte genutzt und Ressourcen erschlossen werden, die einer unternehmensnäheren Gestaltung des Serviceangebotes zu Gute kommen. 
  • Die Entwicklung größerer Geschlossenheit und verstärkter Gemeinsamkeit innerhalb Norddeutschlands sowohl im Selbstverständnis nach innen als auch in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber Dritten. Das Ziel muss sein, norddeutsche Positionen mehr als bisher in der öffentlichen Meinung und Meinungsbildung zu verankern und die Präsenz Norddeutschlands in den Medien nachhaltig zu erhöhen.

DOKUMENT-NR. 71087

  • PRESSEMELDUNGEN

CeBIT 2009_2 © Thomass Porr

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